Die „Gschmå-Platzl“

Die „Gschmå-Platzl“

Die „Gschmå-Platzl“ am Wolfgangsee

„Gschmå“ steht im Salzkammergut für gemütlich oder angenehm und ist somit die perfekte Bezeichnung für die neuen, erholsamen Ruheplätze an den schönsten Orten rund um den Wolfgangsee.

Seit Juli 2014 gibt es am Wolfgangsee die sogenannten „Gschmå-Platzl“. Das Wort „gschmå“ ist dabei die ideale Bezeichnung für die aufwendig gestalteten Ruheplätze. An vielen Wanderwegen und Aussichtsplätzen bereichern sie die herrliche Umgebung. In verschiedenster, kreativer Form laden die Rastplätze zum Verweilen und Naturgenießen ein. Sie schließen damit an die mehr als 1.000 Jahre alte Tradition von Erholung und Ruhe am Wolfgangsee an, die schon der heilige Wolfgang so sehr schätzte.

St. Wolfgang, 09. Juli 2014 – Wenn im Salzkammergut das Wort „gschmå“ fällt, wird es immer mit positiven Gefühlen assoziiert. Es steht für gemütlich, sympathisch, schön, unterhaltsam oder angenehm. Im Salzkammergut ist es einfach „gschmå“, wenn alles passt. Am Wolfgangsee genießen die Gäste ab sofort die praktische Umsetzung dieses urtümlichen Begriffes. In einem aufwendigen Projekt wurden die „Gschmå-Platzl“ ins Leben gerufen. Sie bezeichnen die neuen, innovativen Ruhe- und Rastplätze an den schönsten Platzln rund um den beliebten Wolfgangsee. Die ersten dieser einzigartigen Orte wurden in St. Gilgen errichtet, wo vor mehr als 1.000 Jahren der Heilige Wolfgang Ruhe und Erholung fand. Auf den neuen Ruhebänken können sich die Gäste ausruhen und gleichzeitig anhand von Informationstafeln Interessantes über die Region und die Pilgertradition im Salzkammergut erfahren. Auch am sogenannten Malersteig in St. Wolfgang können die Besucher seit kurzem „gschmå“ ruhen. Bei herrlichen Blicken auf den Wolfgangsee wird das Glücksplatzl ebenfalls durch informative Schautafeln ergänzt. Die aufwendigsten „Gschmå-Platzl“ befinden sich am Bürglsteig. Dort wurden Seerosen aus Holz im Wasser verankert. An diesem einzigartigen Platz am Seeufer bekommen die Besucher Informationen über die ausgezeichnete Wasserqualität des Wolfgangsees und über die ominöse Seidenfadengrenze. Die vorläufig letzten „Gschmå-Platzl“ befinden sich im Naturschutzgebiet Blinklingmoos in Strobl, wo die Infotafeln gemeinsam mit dem Salzburger Haus der Natur gestaltet wurden. Neben sechs Bänken gibt es dort auch eine Schiffschaukel aus Holz, die an das „Traunerl“, das Wolfgangseer Urboot, erinnern soll. Entworfen wurden die Platzln rund um den Wolfgangsee von der Künstlerin Michaela Fink. Weitere Informationen unter www.wolfgangsee.at